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Bericht

26.5.2007: Die Haseldorfer Bademeisterschaft

Ursprünglich war der Wochenendwetterbericht gar nicht so schlecht gewesen. Das hatte sich jedoch im Wochenverlauf geändert. Trotz der klaren Vorhersage für Regen entschied ich mich, heute eine Tour in die Haseldorfer Marsch zu machen. Als ich gegen 11 Uhr startete, nieselte es und war mit 15°C auch recht frisch. Dennoch war es nicht unangenehm, teilweise waren die Straßen unter Bäumen sogar fast trocken. Das änderte sich erst als ich Hamburg verließ: Auf den Feldwegen war es nasser und auch schmutziger.

Durch immer wieder eingeschobene Intervalle kam ich gut in Fahrt. Die Straßen waren relativ frei und auch nicht allzu rutschig. In Moorege hatte der Regen zwischenzeitlich aufgehört und man konnte an der trostlosen und in leichten Nebel gehüllten Umgebung sogar etwas Schönes finden. Irgendwie wirkte das ganze auf mich behaglich, auch wenn mir schon seit Appen das Wasser in den Schuhen stand.

In Haseldorf begann jedoch der Regen wieder und wurde diesmal so stark, dass ich mich nicht traute, weitere Intervalle auf der überfluteten Straße zu fahren. Gottlob war diese sehr verkehrsarm, sodass ich wenig Stress mit den Autos bekam. In Haselau wendete ich und fuhr weiter in Richtung Holm; bis dahin ließ der Regen nur leider kein bisschen nach. Als mir in Hetlingen einmal das Vorderrad leicht entglitt, entschied ich mich, lieber auf den Radweg zu fahren. Am Holmer Friedhof musste ich einmal absteigen: In einer Senke hatte sich eine gut 30cm tiefe Pfütze gebildet. Ich winkte ein Auto durch und lief selber außen herum durch den Matsch. Auch toll...

In Wedel fühlte ich mich weiterhin keineswegs wohl auf der Straße, auch wenn der Regen wieder nachgelassen hatte. Den Kösterberg fuhr ich ebenfalls recht vorsichtig hoch (auch wenn das hier wahrlich nicht mehr nötig gewesen wäre). Bis auf die Haut durchnässt, aber zum Glück nicht kalt, kam ich nach über 2 Stunden zuhause an. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in einem derartigen Regen gefahren zu sein, wie an diesem Tag in Haseldorf. Aber wie heißt es so schön: "Nur die Harten komm' in'n Garten".

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